Mit der Hilfe anderer Hobby Astronomen habe ich mein erstes Planetenfoto vom Jupiter aufgenommen. Rein technisch ist es schon eine Herausforderung, bis man die einzelnen Schritte / To-Dos raus hat.

Mein Aufbau

Zum Fotografieren eines Planeten benötigt man lustigerweise ein Video bzw. eine Aufnahme mit vielen Einzelfotos. Planeten sind für gewöhnlich nicht so simpel scharf zu kriegen und es braucht viele Einzelaufnahmen, die dann gestacked werden müssen. Für die Aufnahme selbst habe ich eine Lacerta Planetenkamera, mit der ich auch Guiden kann. Ähnlich zu einer Webcam wird die mit dem Laptop verbunden, der dann über ein Steuerprogramm die Aufnahme übernimmt:

Das schwierige während der Aufnahme ist das Halten der Belichtungsausrichtung – oder ich habe die entsprechende Taste dafür noch nicht gefunden… Insgesamt habe ich ca 3.000 Einzelaufnahmen gemacht, was bei raw Aufnahmen im HD Format ca. 6GB große Dateien erzeugt. Laut Hersteller sollte man 10.000 Fotos machen. Allerdings sollte man beachten, dass man nicht mehr als 15 Minuten insgesamt aufnimmt, da sich während der Aufnahme der Planet ja weiterdreht und damit wiederum das Ergebnis verschwimmen kann, wenn markante Punkte während der Aufnahme die Position ändern.

Gestacked habe ich mit Autostakker und nachbearbeitet mit Registax und Lightroom: Schärfen, Kontrast, Weißabgleich etc. sind das schwierigste dabei. Meine Saturnaufnahme ist leider nichts geworden. Auch sollte man den Einsatz von Barlowlinsen überdenken, da die Kamera ja keine Vergrößerung wie ein Okular hat.

Summa Summarum ein teurer Spaß 😉

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